11. Dezember 2025 von Larissa Niedecken

Live it and you will love it. Warum man kreative Methoden nicht erklären kann

Ich werde oft gefragt: „Larissa, kannst du mir kurz erklären, wie LEGO® Serious Play® funktioniert?“ Oder: „Wie läuft Design Thinking eigentlich genau ab?“

Und ich erkläre dann mit meiner eigenen Begeisterung und doch weiß ich, dass man es erst versteht, wenn man es erlebt hat.

Der Moment, in dem der Raum kippt

Neulich saß ich mit einem Führungsteam zusammen, das sehr skeptisch war. Alle waren hochprofessionell, analytisch, faktenorientiert. LEGO® Serious Play®? Ein Teil von ihnen fand das kindisch. Ein anderer sinnlos.

Doch dann begannen die ersten 15 Minuten. Hände bewegten sich. Modelle entstanden. Und plötzlich waren im Raum Dinge sichtbar, über die das Team jahrelang nicht sprechen konnte: unausgesprochene Erwartungen, Angst vor Kontrollverlust, Widersprüche in der Strategie, Hoffnungen, die nie formuliert wurden.

In einem stillen Moment meinte einer der ältesten Teilnehmer: „Ich wusste nicht, dass wir so viel wissen.“

Genau darum geht es.

Warum Erleben Denken verändert

Design Thinking, LSP, Co-Creation, das sind keine Methoden, die bunte Workshops schöner machen. Es sind Werkzeuge, die das Denken transformieren. Weil sie uns dazu bringen: zu zeigen statt zu erklären, zu bauen statt zu diskutieren, zu verstehen statt zu verteidigen.

Und das verändert Teams. Es verändert Strategien. Es verändert Kulturen.

Man kann diese Energie nicht beschreiben, man muss sie fühlen

Wenn Menschen erleben, wie viel Klarheit, Verbundenheit und Mut in ihnen steckt, entsteht etwas, das keine PowerPoint-Folie vermitteln kann.

Deshalb sage ich immer: Live it, and you will love it.

Business Impact: Was Erlebnisformate im Unterschied zum reinen Meeting bringen

Wenn Führungsteams nicht nur reden, sondern gemeinsam erleben, passiert etwas sehr Konkretes:

  • Konflikte und Spannungen werden sichtbar und bearbeitbar, statt unterschwellig zu wirken.
  • Entscheidungen werden schneller getroffen, weil alle Beteiligten ein gemeinsames Bild von der Situation entwickeln.
  • Teams entwickeln mehr Eigenverantwortung, weil sie sich als Teil der Lösung erleben.
  • Strategien werden nicht nur verabschiedet, sondern verstanden und damit eher umgesetzt.

Erlebnisbasierte Methoden sind damit kein „nice to have“, sondern ein Katalysator für Tempo, Qualität und Tragfähigkeit von Entscheidungen.

Fazit

Kreative Methoden wirken dort, wo klassische Meetings an ihre Grenzen stoßen: wenn es komplex, emotional und widersprüchlich wird.
Man kann sie theoretisch erklären aber ihre eigentliche Kraft entfalten sie erst, wenn Menschen sie am eigenen Denken und Fühlen erleben.

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Ich designe und begleite Formate, in denen genau das möglich wird: Räume, in denen ihr gemeinsam baut, versteht, entscheidet und danach anders zusammenarbeitet als vorher.
👉 Wenn du den Unterschied zwischen „Wir haben darüber gesprochen“ und „Wir haben es erlebt“ spürbar machen willst, lass uns einen passenden Rahmen für dein Team entwickeln.

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