7. Mai 2026 von Larissa Niedecken

Warum Organisationen wissen, was zu tun wäre – und trotzdem nicht ins Handeln kommen

Mit meinem ersten Beitrag im Expertennetzwerk der Computerwoche habe ich mich einer Frage gewidmet, die mir in nahezu jedem Führungsteam begegnet: Warum kommen Organisationen trotz klarer Analyse und vorhandener Strategien nicht ins Handeln?

Die Antworten darauf wirken auf den ersten Blick vertraut. Es wird über Widerstand gesprochen, über fehlende Priorisierung oder über zu wenig Tempo. In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Muster: Entscheidungen bleiben in der Schwebe, Verantwortlichkeiten sind diffus, und genau an diesen Stellen verliert Transformation ihre Richtung.

Im Beitrag beschreibe ich, warum diese Dynamik weniger mit Motivation zu tun hat als mit der Art, wie Entscheidungen strukturiert sind. Wer entscheidet? Auf welcher Grundlage? Und was passiert, wenn genau das nicht geklärt ist?

Warum dieses Thema in die Computerwoche gehört

Die Computerwoche richtet sich an IT-Entscheider und Transformationsverantwortliche, also an genau die Menschen, die mit dieser Spannung täglich arbeiten. Sie steuern Digitalisierungsvorhaben, setzen KI-Initiativen auf, begleiten Reorganisationen. Und sie erleben, wie Projekte, die technologisch sauber aufgesetzt sind, im Entscheidungsraum steckenbleiben.

Genau deshalb gehört der Blick auf Entscheidungsarchitektur in diesen Kontext. Transformation scheitert selten an der Technologie. Sie scheitert daran, dass unklar ist, wer im Verlauf eines Vorhabens tatsächlich entscheidet, was passiert und wofür jemand Verantwortung übernimmt.

Als Teil des Foundry-Expertennetzwerks

Seit diesem Frühjahr bin ich Teil des Foundry-Expertennetzwerks der Computerwoche. Das bedeutet, dass ich dort regelmäßig Beiträge veröffentlichen werde. An der Schnittstelle von Organisationsentwicklung, Führung und Entscheidungslogik.

Der Anspruch dabei ist derselbe, den ich an alle meine Arbeit lege: Muster benennen, bevor Lösungen vorgeschlagen werden. Ursachen herausarbeiten, bevor Maßnahmen diskutiert werden. Und das aus einer Praxis heraus, die auf mehr als 300 Co-Creation- und Entscheidungsformaten mit Führungsteams aus unterschiedlichen Branchen basiert.

Der nächste Beitrag ist bereits in Vorbereitung. Mich interessiert: Wo erleben Sie aktuell die größte Reibung zwischen Wissen und Umsetzung?

Den aktuellen Artikel „Entscheiden in Komplexität“ finden Sie direkt auf der Plattform der Computerwoche.

👉 Zum Artikel: Entscheiden in Komplexität – Computerwoche

Wenn Sie in Ihrer Organisation erleben, dass Entscheidungen zwar vorbereitet, aber nicht getroffen werden: Lassen Sie uns gemeinsam herausarbeiten, wo in Ihrem System die eigentliche Blockade liegt.

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Der erste kontakt

Lust auf echten Wandel? Ob erste Gedanken oder konkretes Vorhaben – schreiben Sie mir gern. Ich freue mich auf Ihre Nachricht und darauf, gemeinsam mit Ihnen Bewegung in Ihre Transformation zu bringen. Ganz gleich, ob es um Brücken zwischen IT und Fachbereichen, neue Impulse oder einen offenen Austausch geht: Der erste Schritt beginnt hier. Einfach Kontakt aufnehmen – ich melde mich persönlich bei Ihnen zurück.